


Bildungskreis Nordhessen - www.salz-nordhessen.de
in Kooperation mit www.mxks.de, www.proletarische-briefe.de
ForschungsSeminar 11. - 13. April 2008 in Kassel
Anmeldung: bildung[at]salz-nordhessen.de
anfallende Kosten werden auf alle Teilnehmer umgelegt

Bildungskreis Nordhessen - www.salz-nordhessen.de in Kooperation
mit der SALZ Denkwerkstatt - www.bildungsgemeinschaft-salz.de/
Abendveranstaltung und Seminar 06. - 08. Juni 2008 in Kassel
Anmeldung: bildung@salz-nordhessen.de -- Kosten werden umgelegt
Die 1. SALZ Sommerwoche ist dazu gedacht, einen jährlichen ZeitRaum für den inhaltlichen und persönlichen Austausch der Akteure der regional getrennt arbeitenden SALZ-Bildungskreise zu initiieren. Deren Umfelder und andere Gruppierungen, die in ähnlichen Bereichen arbeiten, möchten wir gerne zur Mitarbeit einladen.
Die SALZ Sommerwoche 2008 ist ein Versuch, die Theorie und Praxis der ArbeiterInnen-Bewegung möglichst allgemein verständlich darzustellen. Ziel ist es, hierdurch die Diskussion so zu fördern, dass viele Individuen in die Lage versetzt werden, angeeignete Teile dieser Theorie in den Alltagsdiskussionen aufzugreifen.

Die Referenten werden dazu Ausarbeitungen vorbereiten, welche gleichzeitig die versierteren TeilnehmerInnen dazu auffordern, Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge zu machen.
Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Es können auch noch eigene Beiträge eingebracht werden!
Konferenz für Ökologie & Sozialismus
Samstag 13.03. - Sonntag 14.03.2010
Ort: Saal der Volkshochschule Region Kassel, Wilhelmshöher Allee 21, 34117 Kassel
Mehr dazu findet ihr hier.
Und hier gibt es den Flyer zur Konferenz.
Workshop/Tagesseminare Angebot 2010
jeweils 10:00 -16:00 Uhr
im Büro der Partei DIE LINKE, Schillerstr. 21, 34117 Kassel
Tagesseminar Sa., 29. Mai 2010
Faschismus in Deutschland?
Die Faschismusanalyse von August Thalheimer und der KPO
Abstract:
Anders als Georgi Dimitroff, der im gleichen Jahr 1935 erklärte, der Faschis-mus sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinis-tischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals", be-zieht sich August Thalheimer in seiner Analyse auf den ´18 Brumaire des Louis Bonaparte´: „Indem (...) die Bourgeoisie, was sie früher als ´liberal´ gefeiert, jetzt als ´sozialistisch´ verketzert, gesteht sie ein, daß ihr eignes Interesse gebietet, sie der Gefahr des Selbstregierens zu überheben, daß, um die Ruhe im Lande herzustellen, vor allem ihr Bourgeois-parlament zur Ruhe gebracht, um ihre gesellschaftliche Macht unversehrt zu erhalten, ihre politische Macht gebrochen werden müsse; daß die Privatbourgeois nur fort-fahren können, die andern Klassen zu exploitieren und sich ungetrübt des Eigentums, der Familie, der Religion und der Ordnung zu erfreuen, unter der Bedingung, daß ihre Klasse neben den andern Klassen zu gleicher politischer Nichtigkeit verdammt werde; daß, um ihren Beutel zu retten, die Krone ihr abgeschlagen und das Schwert, das sie beschützen solle, zugleich als Da-moklesschwert über ihr eignes Haupt gehängt werden müsse.“ (Marx Engels Werke 8, Seite 154). Während Dimitroff im Rahmen der Volksfrontpolitik nur die reaktionärsten Kreise der Bourgeoisie anprangert um sich mit den ande-ren verbünden zu können, geht Thalheimer davon aus, dass sich die gesam-te bürgerliche Klasse in einer ausweglosen Situation befindet, in der nur noch die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Partei Rettung verspricht, um ihre ökonomische Macht zu sichern.
Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die Spaltung der Arbeiterbewegung ermöglichte die faschisti-sche Diktatur in Deutschland. Besteht in der momentanen Krise die Gefahr einer faschistischen Massenbewegung? Wer dringt in das Vakuum vor, das die Gewerkschaften angesichts ihrer Hilflosigkeit gegenüber den Krisenfolgen hinterlassen? Wie ist die Verselbständigung der Exekutive, der Abbau an demokratischen Rechten, die zunehmende Überwachung zu bewerten? Welche Gegenstrategien sind möglich?
Tagesseminar Sa., 19. Juni 2010
Wohin treibt die Krise?
Abstract:
Die Weltwirtschaft wird jetzt im Winter 2009/10 von mancherlei Experten gesund gebetet. Andererseits ahnen selbst Regierungsvertreter: Wir haben es nicht mit einer einfachen Krise, sondern mit einer „tiefgreifenden Zäsur, ja mit einer Epochenwende zu tun“. (Schäuble) Die Befürchtung ist nicht gewi-chen, „dass sich die ökonomische Krise zu einer Krise unserer gesellschaftli-chen Verfassung und auch politischen Ordnung auswachsen könnte“. (Steinbrück)
Wohin treibt die Krise ökonomisch und politisch (aktuell im Frühjahr 2010) und welche Chancen ergeben sich für eine sozialistische Lösung?
Mit dieser Seminar-Frage werden folgende inhaltliche Schwerpunkte verbunden: